internationale Ordnung für Menschenrechte

empfiehlt Lese-, Hör- und Sehstoff

1-sicht findet: Lesen nährt den Verstand und erweitert den Horizont. Hier sind persönliche Favoriten für Lektüre, Musik und Filme/Videos vorgestellt.

November 2017: Ein Witz

Oktober 2017: Die Verteidigung der Gummibären

Juli 2017: Ukraine-Lesebuch; Geschichte der Ukraine

Mai 2017: Das Fest des Ziegenbocks

April 2017: Über Tyrannei: Zwanzig Lektionen für den Widerstand

März 2017: Jede Freundschaft mit mir ist verderblich, Briefwechsel zwischen Joseph Roth  und Stefan Zweig, 1927-1938

Februar 2017: Barack Obama singt mit Blues-MusikerInnen ‚Sweet home Chicago‘ (Februar 2012)

Jänner 2017: Das Mädchen mit dem Fingerhut

November 2016: Die Brücke über die Drina

Oktober 2016: Da oide Wessely, Georg Danzer

September 2016: Was ist Populismus?

August 2016: Die schwarze Macht

Juli 2016: Eine Demokratie haben wir schon lange nicht mehr

Juni 2016: Vor der Morgenröte, Die Welt von gestern

Mai 2016: Wachstumseuphorie und Verteilungsgerechtigkeit

März 2016: Einbruch der Wirklichkeit. Auf dem Flüchtlingstreck durch Europa

Februar 2016:
Lesestoff: Tagebuch der Anne Frank; Hör- und Sehstoff: Beirut

Jänner 2016:
Lesestoff: Reisen in die Ukraine und nach Russland; Hör- und Sehstoff: Ein Reponsabilist

Dezember 2015: Weniger wird mehr

November 2015
Lesestoff: Michael Köhlmeiers neue Sagen des klassischen Altertums; Sehstoff: Das Boot ist voll

Oktober 2015
Lesestoff: Macht und Widerstand; Hörstoff: Zäune bau’n

von gleichsam ewiger Aktualität

auch wenn es den Schilling und die Ostzone nicht mehr gibt: Helmut Qualtingers ‚Die Zukunft Österreichs‘

Vom Wert der ungelesenen Bücher

„Gelesene Bücher sind längst nicht so viel wert wie ungelesene.“ Schreibt Nassim Nicholas Taleb in ‚Der Schwarze Schwan‘ und bezieht sich auf die 30.000 Werke umfassende Bibliothek Umberto Ecos, von denen selbst Professor Eco nicht jedes gelesen haben soll. Was aber kein Schaden ist, denn es beweise bloß, dass sich der Bibliotheksbesitzer der Grenzen seines Wissens bewusst ist. Je mehr man wisse, so Talib, desto größer werde die Zahl der ungelesenen Bücher. Er spricht von Antibibliothek und fordert, den Fokus stärker auf diese, auf das Nicht-Wissen zu richten, das eigene Wissen etwas weniger ernst zu nehmen, um die Wahrscheinlichkeit von Überraschungen (er bezeichnet diese als schwarze Schwäne) besser einschätzen zu können.

In diesem Sinne: Versöhnen wir uns mit unseren ungelesenen Büchern!

Quellen und links.
Lesen Sie:

Nassim Nicholas Taleb, Der schwarze Schwan – Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse, dtv

Umberto Eco – wikipedia

Nassim Nicholas Talib – wikipedia